Die fünf Wege zur Meditation

1. Meditation wird erreicht durch physische Mittel, durch Yoga und durch körperliche Übungen. Wenn unser Körper bestimmte Haltungen in einem bestimmten Rhythmus ausführt, kommt Müdigkeit auf, sodass der Geist in Meditation sinkt. Es ist sehr interessant, das zu beobachten. Wenn du sehr aktiv bist, kannst du nicht meditieren. Andererseits kannst du auch nicht meditieren, wenn du zu gut ausgeruht bist. Wenn der Körper gerade das richtige Maß an Müdigkeit aufweist, wenn er nicht allzu müde ist, wenn dieses feine Gleichgewicht besteht, taucht der Geist in die Meditation ein. Dein ganzer Organismus taucht in die Meditation ein.
Der erste Weg geht also über das Physische.

2. Der zweite Weg geht über die Atmung. Durch die Atmung kannst du in die Meditation eintauchen. Wir alle wissen das. Sudarshan Kriya ist eines der besten Beispiele dafür. Nach den Pranayamas (Atemübungen) und der Sudarshan Kriya gleitest du mühelos in die Meditation hinein.
Der zweite Weg geht also über eine Atemtechnik.

3. Beim dritten Weg geschieht Meditation mit Hilfe eines sensorischen Vergnügens – durch Sicht, Klang, Geschmack, Geruch oder Berührung, durch die fünf Sinnesorgane, die in Bezug zu den fünf Elementen stehen. Die Welt besteht aus fünf Elementen: Erde, Wasser, Luft, Feuer und Äther. Das Universum besteht aus einer Kombination dieser fünf Elemente, und diese fünf Elemente stehen wiederum in Beziehung zu unseren fünf Sinnen. Der Gesichtssinn steht in Verbindung mit dem Feuerelement, der Geruchssinn mit dem Erdelement, der Geschmackssinn mit dem Wasserelement, der Gehörsinn mit dem Ätherelement und der Tastsinn mit dem Luftelement.
Wenn du im Wasser bist, empfindest du Berührungen nicht sehr stark, aber doch ein wenig, und zwar deshalb, weil die fünf Elemente in jedem einzelnen Element vorhanden sind. Du kannst jeden dieser Sinne transzendieren und in einem sehr tiefen meditativen Zustand eins werden.

4. Der vierte Weg ist der Weg durch die Emotionen. Auch durch Emotionen kannst du in die Meditation eintauchen.

5. Der fünfte Weg ist der Weg durch den Intellekt. Du setzt dich hin und weißt, dass dieser Körper aus Milliarden von Zellen besteht. Dadurch geschieht etwas in dir, dadurch wird etwas angeregt. Wenn du in einem Raumfahrtmuseum bist oder einen Film über das Universum betrachtest, geschieht etwas tief in deinem Inneren. Es wird etwas ausgelöst. Der Kontext des Lebens verändert sich sofort, wenn du dir der überwältigenden Größe des Universums bewusst wirst. Was bedeutet unser Leben? Was ist die Erde, und wo befindet sich diese Galaxie? Etwas verändert sich in dir. Das ist nur ein kurzer Einblick, wie du auch mit Hilfe des Intellekts transzendieren und in einen meditativen Zustand gelangen kannst.

Meditation kann also über den Intellekt, die Emotionen, die fünf Sinne, die Atmung und die Sudarshan Kriya oder durch physische Betätigung erreicht werden.

Meditation ist vollkommenes Wohlbefinden, und jeder Mensch wünscht sich das. Nur wissen wir nicht, wie wir diesen Zustand erreichen können.

Meditation ist der Weg von der Bewegung zur Stille und vom Klang zum Schweigen. Man muss dabei nicht besonders ernst sein. Meditation bedeutet, sehr natürlich zu sein und sich zu Hause zu fühlen, heimisch mit dir selbst und heimisch mit allem, was im Universum existiert!

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