Management und Führungsstil

Mittwoch. 13. April 2011

Stell dir einmal vor, jedermann auf dieser Welt würde sich auf diese Weise bewegen: unsicher, depressiv, unglücklich, einsam! Welche Art von Unternehmen würde so etwas bewirken? Was für eine Welt? Was für eine Einrichtung? Das Erste, was getan werden muss, ist Vertrauen zu schaffen. Das ist das Geheimnis eines guten Managements, und es beginnt damit, dass du selbst Vertrauen haben musst. Wenn du mit einem Geist umhergehst, der sagt: „Ich vertraue dir nicht! Ich vertraue dir nicht! Ich vertraue dir nicht!“ wird dasselbe auf dich zurückreflektieren. Wenn du es nicht magst, dass die Menschen an dir zweifeln, warum zweifelst du dann andauernd an allen anderen um dich herum?

Weißt du, die Bank gewährt Kredite (give credit), ich heimse nur die Loorbeeren ein (take credit)! Wenn eine Lampe brennt,  brennt nicht einfach die Lampe, es sind der Docht und das Öl, die brennen. Aber es ist die Lampe, die leuchtet. Jeder Erfolg ist das Verdienst der kollektiven Anstrengungen von vielen. Und du wirst sehen, der Fortschritt dieser kollektiven Anstrengungen wird durch eine Inspiration, eine Welle, eine Energie, eine Göttlichkeit unterstützt. Das ist die spirituelle Komponente des Lebens. Der Mangel an Spiritualität führt auf der einen Seite zu Gewalt, auf der anderen Seite zu Depression und suizidalen Tendenzen.

Seid ihr alle da? Hört ihr mir zu? Ist es dir schon aufgefallen, dass in deinem Geist sich gleichzeitig ein Dialog abspielt, während du zuhörst? Wie kann das möglich sein? In unserem Inneren gibt es sieben Bereiche: Der Körper, der Atem, der Geist – durch den du wahrnimmst. Der Intellekt, der entweder zustimmt oder auch nicht, und der die urteilende Instanz ist.  Das Gedächtnis, das oft zu Negativität neigt. Wenn zehn positive und ein negativer Kommentar abgegeben werden, hält es an dem einen negativen Kommentar fest. Das Ego – das dazu führt, dass du dich als getrennt wahrnimmst, und das dich motiviert, etwas zu tun. Und schließlich das, was sich nicht ändert, jener Bezugspunkt, durch den du alle Änderungen im Leben wahrnehmen kannst. Das sind die sieben Ebenen des Lebens. Wenn du dich ein wenig mit jeder Ebene des Lebens befasst, geschieht eine Transformation. Das ist „The Art of Living“.

Ein guter Führungsstil beginnt mit dem guten Beispiel. Die Leute fragen mich, ob ich nicht müde werde durch das viele Reisen. In den letzten zwei Wochen habe ich während vier Nächten nicht geschlafen. Ich bin jede Nacht herumgereist, um die vom Tsunami betroffenen Gebiete zu besuchen. Nach der vierten Nacht dachte ich, es würde mich beeinträchtigen. Zu meiner eigenen Überraschung tat es das nicht. Wenn die Leute mich fragen, ob ich nicht müde werde, wenn ich so viele Dinge tue, antworte ich, dass ich nichts tue, was nicht meiner Natur entspricht.

Selbst ein Beispiel zu sein: Das ist die wichtigste Eigenschaft eines guten Führungsstils, sowie völlige Offenheit und Ehrlichkeit! Wenn du einen Fehler begangen hast, solltest du dazu stehen. Wenn du versuchst, einen Fehler zu vertuschen, führt das zu einer ganzen Kette von weiteren Fehlern. Ein Fehler führt zum nächsten Fehler. Das schwächt deinen ganzen Organismus, deinen Arbeitsstil, deine Umgebung. Sei also geradlinig, offen, ehrlich und schließ andere ein.
Oft weisen wir jemanden auf einen Fehler hin und sagen, dass der Fehler uns verletzt habe. Wenn du einen Fehler mit dieser Haltung verbessern willst, wird das nie geschehen. Was solltest du stattdessen tun? Du solltest sagen: „Was du tust, wird dich selbst verletzen, also solltest du es besser lassen. Nicht weil es mich verletzt, sondern weil es vielleicht dich selbst verletzen wird.“ Das wird eine Transformation bringen!

Betrachte dein Leben im Zusammenhang mit der Zeit und dem Raum, mit der Kosmologie. Betrachte die Weite der Schöpfung, die Größe des Universums und die Geringfügigkeit unseres Lebens. Milliarden von Jahren sind vorbeigegangen und weitere Milliarden werden folgen. Wo stehe ich in diesem Zusammenhang? Du lebst dein Leben mit sechs Milliarden anderen Menschen gerade jetzt auf diesem Planeten! Fühlst du dich ihnen zugehörig? Fühlst du dich mit jedem Menschen heimisch? Wenn du dieses Gefühl der Zugehörigkeit wahrnimmst, dann weißt du, dass du die Kunden überall gewinnen kannst. Sie werden sogar zu deiner Familie, zu einer erweiterten Familie. Das Gefühl der Zugehörigkeit ist überall entscheidend, ob es sich nun um ein Unternehmen, ein NGO, eine soziale oder religiöse Organisation handelt. Es ist die Aufgabe einer Führungspersönlichkeit, dieses Gefühl der Zugehörigkeit, der Verantwortung zu schaffen.

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