Mahasatsang mit Sri Sri in Vellore

11. Dezember 2010

Sri Sri Ravi Shankar:
Om Namah pranavarthaya.
Shuddha gnanaika moortaye
Nirmalaaya prashantaaya
Dakshinamurtaye Namah

F: Was ist Spiritualität?
Sri Sri Ravi Shankar: Spiritualität heißt einfach zu wissen, dass es ein einziges Bewusstsein gibt. One-World-Family – dieser Gedanke kam aus Indien. Auf der einen Seite gibt es dort Slums, auf der anderen Betrug. Wir müssen die Slums loswerden. Dafür müssen wir zu allererst den Alkoholismus beseitigen. Beinahe 60 % seines Einkommens gibt ein Armer für den Alkohol aus.

F: Wie hilft einem Yoga im Leben?
Sri Sri Ravi Shankar: Yoga erhöht unsere Qualifikation. Yog bringt ‚Yogyata’(Talente). Woran auch immer wir denken, wird geschehen. Überall auf der Welt beginnen die Menschen dieses Geheimnis zu entdecken. Selbst in China, wo sie nicht an Gott glauben, wurden wir gebeten, das Wissen des Yogas zu verbreiten.

Krishna sagt: „Tu’ deine Pflicht, ich kümmere mich um deine Sünden. Kapituliere einfach. Wenn du dich ergibst, so ist es meine Verantwortung, mich um deine Sünden zu kümmern. Sorge dich nicht.“ Das ist es, was auch ich immer sage. Komm einfach und mach‘ bei der Meditation mit, beim Yoga und beim Satsang. Du wirst in deinem Leben keine Sorgen mehr haben. Meditiere einfach und glaube daran, dass du deine Sünden hier gelassen hast.

Menschen haben Verantwortungen und Bedürfnisse. Wenn die Bedürfnisse die Verantwortung übersteigen, so ist das kein reiches Leben. Meditation und Yoga sorgen dafür, dass Körper und Geist aktiv werden. So wird unser Leben reich. Wir müssen ein gutes Leben voller Freude führen.

Wenn es in unserem Leben keine Freude gibt, können wir uns nicht um andere kümmern. Aus diesem Grund sollten wir Yoga, Ayurveda und die Techniken des Siddha anwenden.

Ich habe einen Traum – jeder sollte in einem richtigen Haus leben.
Zweitens sollten die Konflikte aufgrund der Kastentrennung beendet werden. Wir sollten die Liebe zwischen allen Menschen vergrößern. Wir haben all das vergessen und es ist Zeit, das zu erneuern.

Lasst uns nun meditieren!

(22 Minuten Meditation gehen in weniger als 2 Minuten vorüber!)
Wir haben 22 Minuten lang meditiert. Hab ihr bemerkt, wie die Zeit vorüberging?
Ihr solltet das erlernen, Lehrer werden und dieses Wissen in alle Dörfer tragen.
Wenn ihr Sorgen habt, so lasst sie einfach hier. Das ist die Regel für den Satsang. Ihr könnt eure Sorgen nicht wieder mitnehmen. Ihr könnt erst gehen, wenn ihr sie hier gelassen habt.

Wie viele von euch sind bereit, Seva zu verrichten?
Es gibt ein Dorf in Maharashtra – Kathewadi. Dort kommen alle zum Satsang zusammen. Die Häuser werden nicht abgeschlossen. Dieser Ort wurde zu einem mustergültigen Dorf! 188 weitere Dörfer möchten nun diesem Beispiel folgen. Auch die Dörfer Tamil Nadus sollten sich in diese Richtung bewegen. Ich bin mir sicher, dass ihr das bewerkstelligen könnt. Wenn möglich, besucht diese Dörfer einmal.
Wir tun unsere Arbeit schon in 36.200 Dörfern.
Wir sollten uns auch in Tamil Nadu um noch mehr Dörfer bemühen.
Wenn ihr schlafen geht, so wünscht euch etwas und lasst den Wunsch dann los.

Wie viele eurer Wünsche sind in Erfüllung gegangen, seit ihr meditiert?
Wenn ihr euch selbst überzeugen könnt, dann könnt ihr die ganze Welt überzeugen! Dafür ist Meditation notwendig. Der Zweck des Lebens ist es zu erkennen, wer ihr seid! Das ist Spiritualität.
Man kann die guten Kräfte nicht wertschätzen, wenn es nicht auch schlechte Kräfte gibt. Es ist der Bösewicht, der den Helden erst zum Helden macht. Das Leben ist also nur ein Spiel.

F: Wenn Gott überall ist, warum gibt es dann das Böse?
Sri Sri Ravi Shankar: Wenn es das Böse nicht gäbe, wie könnten wir das Gute erkennen?

F: Wie gelingt es mir, allen zuzuhören?
Sri Sri Ravi Shankar: Mit Geduld!

F: Ist technologischer Fortschritt Segen oder Fluch?
Sri Sri: Technologie ist ein Segen. Wie wir sie nutzen, kann zum Fluch werden.

F: Was ist der Unterschied zwischen Gott, dem Guru und mir?
Sri Sri Ravi Shankar: Lass uns über das Gemeinsame sprechen. Derselbe göttliche Funke ist in mir und im ganzen Universum. Es gibt keinen Ort, der nicht vom Göttlichen durchdrungen ist. Auf Sanskrit heißt es: Ishwaro gurur atmeti murti bheda vibhagine. Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Guru, dem Göttlichen und mir. Was allen dreien gemeinsam ist, das ist es, was ich bin!

F: Was ist Hingabe?
Sri Sri Ravi Shankar: Ein spielendes Kind geht zu seiner Mutter und spielt oder weint. Das ist Hingabe. Der Geisteszustand des Kindes ist Hingabe. Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet bedeutet das: Wenn wir mit etwas überhaupt nicht mehr klarkommen, dann geben wir es an eine höhere Macht ab. Das ist Hingabe.

F: Warum gibt es so viel Kummer auf der Welt?
Sri Sri Ravi Shankar: Obwohl es so viel Kummer gibt, können wir nicht von dieser Welt lassen. Wie könnten wir dann erst von ihr lassen, wenn nur Freude herrschen würde? Übergib also den Kummer an eine höhere Macht und tu mit Freude deine Pflicht.

F: Bitte sprich über Karma.
Sri Sri Ravi Shankar: Manches Karma müssen wir durchleben, anderes können wir ändern. Wenn wir zum Beispiel etwas Süßes kochen und es zu süß geworden ist, dann fügen wir etwas Ravahinzu. Wenn es nicht süß genug ist, süßen wir es. Aber sobald das Rava im Gericht ist, ist es nicht mehr rückgängig zu machen. Und so kann man manches Karma ändern und manches nicht.

F: Wir sorgen uns um die Zukunft und bedauern die Vergangenheit. Wie können wir dieses Muster ändern?
Sri Sri Ravi Shankar: Nimm die Vergangenheit als Lektion und schau, was du in der Zukunft machen kannst. Aus diesem Grund sollten wir die Vergangenheit als Schicksal sehen und die Zukunft als freien Willen – das ist Intelligenz.

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