„Lass das Licht in meinem Leben und die Weisheit um mich herum immer

Bangalore, Indien, 21. Oktober 2010

Die aktuellen zwei Wochen sind die Zeit des Göttlichen, und wir zelebrieren täglich eine Puja. Heute ist der letzte Tag und gleichzeitig Sharad Poornima/Vollmond. Jeder Vollmond (Poornima) wird jeweils mit einem sehr wichtigen Ereignis in der Geschichte in Zusammenhang gebracht.

Buddha Poornima, der Vollmondtag im Monat Vaishakh (gewöhnlich im April oder Mai), wird in Verbindung mit der Geburt, der Erleuchtung und der Erlangung vonMahasamadhi von Gautama Buddha gebracht. Der nächste Poornima ist Rishi Vyasa gewidmet. Der Weise Vyasa war ein Meister beider Ebenen, sowohl der materiellen als auch der spirituellen. Er kannte sich in den weltlichen Angelegenheiten aus und in denen des Geistes ebenfalls. Veda Vyasa hat das gesamte Wissen geordnet, und es gab kein Wissen, worüber er nicht Bescheid wusste. Guru Poornima ist der Tag, an dem die Meister aller Traditionen verehrt werden. Der letzte Vollmond ist Anant, der Unendlichkeit, geweiht. Die Unendlichkeit wird gefeiert, bei der es keine Grenzen gibt, kein Anfang und kein Ende.

Der Vollmond dieses Monats wird Sharad Poornima genannt. Es ist der hellste, ohne jeglichen Makel, der auch länger bleiben soll. Es ist der Vollmond des Feierns. Man sagt, dass an diesem Tag ein göttlicher Tanz zwischen Lord Krishna und den Gopis stattgefunden habe– ein Symbol für die dankbaren Anhänger. Man sagt, dass Lord Krishna mit all den Gopis vor Tausenden von Jahren unter diesem Mond getanzt habe. Sharad Poornima ist bekannt für Tanz und Feier. Es ist die Zeit, in der die Anhänger die Gegenwart des Göttlichen in ihrem Leben fühlen. Dieser Mond ist auch der Schönheit gewidmet. Der Himmel ist klar, und der größte Mond leuchtet hell. Unser Geist und der Mond sind miteinander verbunden. Wenn der Mond voll ist, ist der Geist ebenfalls erfüllt. Die Energie ist an diesem Tag sehr hoch, und das Feiern wird sie aufrechterhalten. Diese Energie muss jedoch kanalisiert werden.

Jeder Vollmond gibt uns einen Anlaß zur Feier, einer Feier mit einer spirituellen Note.

Die letzten zwei Wochen waren eine göttliche Periode. Wir zelebrieren alle Poojasund Yagyas. Was ist eine Pooja? Wir geben dem Göttlichen zurück, was es für uns tut. Gott bewirkt, dass die Sonne und der Mond sich um uns herum bewegen, überhäuft uns mit Blumen, Regen und Früchten. Die Nachahmung dieses göttlichen Ausdrucks wird Pooja genannt. Pooja ist eine sehr natürliche Möglichkeit, unsere Dankbarkeit zu bezeugen.

Wir schließen diese wunderbare Periode der Poojas mit einem verspielten Herzen und mit dem Vorsatz ab „Lass das Licht in meinem Leben, die Begeisterung und die Weisheit um mich herum immer da sein. Ich nehme das Licht des Lebens mit in mein Inneres. Ich nehme Weisheit und Liebe an.”

Die Göttlichkeit ist überall, so wie die Luft. Du fühlst sie jedoch stärker in der Nähe des Fächers. Auch die Göttlichkeit ist überall, aber du fühlst sie starker in der Nähe des Fächers. Wissen,  Yagyas und der Guru sind wie ein Fächer. Neben ihnen fühlst du die Gegenwart des Göttlichen.

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