„Ich weiß, dass es schlecht ist, tue es aber trotzdem. Warum tue ich das?“

Donnerstag, den 26.8.2010

F.: Ich weiß, dass es schlecht ist, tue es aber trotzdem. Warum tue ich das? Und wie kann ich damit aufhören?

Sri Sri Ravi Shankar: Du weißt, dass es schlecht ist, tust es aber dennoch. Du fragst mich, warum du es tust? Es ist in Ordnung. Du musst dir wünschen, dass die Umstände sich ändern und wissen, dass gegensätzliche Werte sich gegenseitig ergänzen. Das gibt dir die Kraft. Und sei dir bewusst, dass die Dinge sich ändern.

Es gibt nur zwei Gründe, warum du das Wissen oder die Weisheit nicht anwendest:

Der erste Grund: Schlechte Gewohnheiten. Alte Gewohnheiten lassen sich nicht so schnell aufgeben.

Zweitens: Der Versuch, falsche Dinge zu tun, bringt dir eine gewisse Freude. Du weißt zum Beispiel, dass es deinen Zuckerspiegel erhöht, wenn du zu viel Eis isst. Dein Arzt hat dich gewarnt, aber die Versuchung ist so groß: „Nein, ich sollte es essen. Lass es mich nur noch heute essen! Du tust es, weil es dir Vergnügen bereitet.

Es ist in Ordnung, du kannst die Gesetze verletzen, solange du dazu bereit bist, dieKonsequenzen zu tragen. Nach 20 Uhr zu essen ist nicht gut, das weißt du. Wenn du es dennoch tust, wirst du in der Nacht halt wach bleiben, rülpsen und an Magenverstimmung leiden! Wenn das für dich in Ordnung ist, dann tue es.

Es sind also nur diese beiden Dinge, die dich davon abhalten, das Wissen zu befolgen.
Du weißt, dass Rauchen schädlich für die Gesundheit ist, tust es aber trotzdem. Das Rauchen bringt dir kein großes Vergnügen, aber es ist so schwierig geworden, damit aufzuhören, weil es als schlechte Gewohnheit tief  in dir verwurzelt ist.

Gewohnheiten können nur durch drei Dinge überwunden werden:

Das eine ist Gier. Gesetzt der Fall, jemand erzählt dir, dass du eine Million Dollar erhalten wirst, wenn du für  ganzen Monat nicht rauchst, wirst du sagen: „Warum nur für einen Monat, ich werde während 35 Tagen nicht rauchen. Wir können fünf weitere Tage anhängen, um sicher zu sein, dass die Rechnung stimmt.“ Gier kann dich von ungeliebten Gewohnheiten befreien. Das zweite ist Angst. Wenn jemand sagt, dass du verschiedene Arten von Krebs bekommen wirst, wenn du rauchst, wirst du keine Zigarette anrühren.

Das dritte ist ein Versprechen gegenüber einer Person, die du liebst. Wenn du es einer Person versprochen hast, die du liebst, wirst du es ebenfalls nicht tun. Die Liebe zu ihr wird dich vom Rauchen abhalten.
Ich ziehe die letzte Variante den anderen vor.

Oder aber du bemerkst mit der Zeit selbst: „Oh, es ist schmerzhaft. Ich handle mir Schmerzen ein, wenn ich diese Gewohnheit beibehalte!” Wenn du das eines Tages bemerkst, wird die Gewohnheit von selbst aufhören.

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